Pilzforschung, auch für Amateure
Die meisten in Deutschland aktiven Pilzkundler sind Amateure, was dem Wortsinn nach von "Liebhaber" kommt, und keine Dilettanten! Im Gegenteil, morphologisch-taxonomische Expertise ist überwiegend bei den Amateuren zu finden. Dieses Potential dringt aber kaum nach außen, u.a. weil das Publizieren zurecht meist als zu mühsam und wenig lohnend wahrgenommen wird. Was dabei völlig auf der Strecke bleibt, ist das enorme Wissen der Taxonomen über die Ökologie der Arten, das sie bei der Feldarbeit ansammeln. Die Taxonomie ist mit Recht die Mutter der Pilzkunde, wir sollten aber dort nicht stehen bleiben.Ökologische Forschung in der Mykologie gilt als eine Domäne der Universitäten, weil komplex und aufwändig. Komplex ist richtig, muss aber Amateure nicht abschrecken. Aufwändig ist nur bedingt richtig, wenn es um Feldmethoden geht. Ich möchte als ein Amateur, der sich das pilzökologische Handwerkszeug mühsam aber mit Vergnügen selbst angeeignet hat, meine Erfahrungen weitergeben bzw. Hinweise anbieten.
In der Rubrik "Feldökologische Methoden" finden Sie Anleitungen, wie auf einfache aber wissenschaftlich akzeptable Weise z.B. Witterungsdaten erfasst werden können. Unter "Literatur" finden Sie u.a. Angaben zu aktuellen Artikeln und Literaturlisten mit (pilz-)ökologischen Inhalten und Hinweise zur Literaturrecherche bzw. -beschaffung.
Darüber hinaus können Sie mich jederzeit kontaktieren, wenn Sie Fragen oder Anregungen haben (Kontakt)