Pilzkartierung bei Amorbach

Die Region um Amorbach ist geprägt durch den Odenwald (um 500 m) und die zu Main führenden Täler. Die  Böden sind Verwitterungsprodukte des anstehenden Buntsandstein, also in der Regel sauer und arm an Nährstoffen. Allerdings gibt es in den Tälern verbreitet kalkhaltige Lößinseln. Hier eine Karte der Region: Google Maps. Die Vegetation wird von Mischwäldern (Buchen, Eichen, Fichten, Waldkiefer) dominiert, in den Höhenlage herrschen immer noch Fichtenforste vor. Die zahlreichen Gewässer werden meist von Weiden und Erlen gesäumt. Bei Amorbach werden von altersher Schafweiden bewirtschaftet, deren Magerrasen ein wertvolles Biotop für seltene Pilze darstellen. Als Pilzkartierungs-Koordinator für den PLZ-Bereich 63 in Bayern versuche ich die Kartierungslücken in meiner Region etwas zu schließen (s.a. www.bayernflora.de). Dabei arbeite ich eng mit der Bayerischen Mykologischen Gesellschaft e.V zusammen (www.mykologie-bayern.de)

Wer immer dazu beitragen möchte, kann sich gerne an mich wenden (Kontakt). Unter "Links & Downloads" finden Sie z.B. Vordrucke für Fundzettel, so wie sie für die Kartierung benötigt werden. Man kann seine Funde auch online eingeben (brd.pilzkartierung.de). Ich bin aber gerne bereit Ihre Funddaten für Sie in die Datenbank einzutragen.

Meine seit 2007 erfassten Funde weisen überwiegend Trivialarten auf. Bemerkenswerte Arten sind:
  • Diverse Saftlinge, siehe Startseite
  • Stachelbart (Creolophus cirrhatus)
  • Massenaufkommen von Reifpilzen (Rozites caperatus)
Dorniger Stachelbart      Reifpilz, Zigeuner